Pflanzenproteine
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Pflanzliche Proteine sind die ideale Wahl – nicht nur für Veganer, sondern auch für Sportler mit Laktoseintoleranz, Milcheiweißallergie oder für alle, denen Nachhaltigkeit am Herzen liegt. Entdecke die Vorteile, die moderne vegane Proteine für eine optimale Proteinversorgung, schnelle Regeneration und die Steigerung deiner sportlichen Leistung bieten.
Was sind pflanzliche (vegane) Proteine und warum greifen immer mehr Sportler darauf zurĂĽck?
Pflanzliche Proteine, auch bekannt als Vegan Proteine / vegane Proteine, sind Protein-Nahrungsergänzungsmittel, die ausschließlich aus pflanzlichen Quellen hergestellt werden. Sie sind von Natur aus laktosefrei, frei von Kuhmilcheiweiß und in der Regel auch glutenfrei. Ihre Beliebtheit wächst in den letzten Jahren rasant – sei es aus ethischen, ökologischen Gründen oder aufgrund einer Milchallergie.
Im Vergleich zu Whey-Protein weisen pflanzliche Proteine generell folgende Eigenschaften auf:
- geringerer Gehalt an essenziellen Aminosäuren (EAA),
- langsamere Verdaulichkeit und
- ein anderes Aminosäurenprofil.
Der PDCAAS-Wert (Protein Digestibility Corrected Amino Acid Score) variiert je nach Proteinquelle erheblich – von 0,37 bei Reisprotein bis hin zu 1,00 bei Sojaprotein, dem Maximum der Skala.
Das disqualifiziert sie jedoch keineswegs als vollwertigen Proteinlieferanten – Studien zeigen, dass ein richtig gewähltes und kombiniertes pflanzliches Protein die Muskelproteinsynthese (MPS) – also den Prozess des Muskelaufbaus – vergleichbar mit tierischen Proteinen unterstützen kann, sofern die Aminosäurenzufuhr ausreichend ist (Gorissen et al., 2018). Der Schlüssel liegt im Verständnis der Zusammensetzung der einzelnen Quellen und ihrer cleveren Kombination.
Hinweis: PDCAAS (Protein Digestibility-Corrected Amino Acid Score) ist eine standardisierte wissenschaftliche Kennzahl zur Bewertung der Proteinqualität, wenngleich sie häufig kritisiert wird. Der Wert 1,00 ist das Maximum und steht für ein vollständiges Profil essenzieller Aminosäuren in ausreichender Menge für den menschlichen Stoffwechsel (FAO/WHO, 1991).
Warum pflanzliche Proteine in den Ernährungsplan integrieren?
- Von Natur aus laktose- und milcheiweiĂźfrei: Ideal fĂĽr Allergiker und Personen mit empfindlicher Verdauung.
- Hoher Gehalt an weiteren Nährstoffen: Pflanzliche Quellen enthalten häufig Ballaststoffe, Antioxidantien, Vitamine und Mineralstoffe.
- Ökologische Nachhaltigkeit: Die Herstellung pflanzlicher Proteine erfordert weniger Wasser und Anbaufläche und verursacht weniger CO₂-Emissionen als die tierische Produktion.
- Unterstützung beim Abnehmen und des Stoffwechsels: Die enthaltenen Ballaststoffe fördern ein langanhaltenderes Sättigungsgefühl und helfen bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels. Zudem haben pflanzliche Proteine in der Regel weniger Kalorien und gesättigte Fettsäuren als tierische Quellen.
Der Nachteil pflanzlicher Proteine? Wir wissen, wie man ihn ganz einfach löst!
Die meisten pflanzlichen Proteine (mit Ausnahme von Soja) sind sogenannte unvollständige Proteine, das heißt, sie enthalten nicht alle 9 essenziellen Aminosäuren in ausreichender Menge. Getreide beispielsweise ist arm an Lysin, während Hülsenfrüchten Methionin fehlt.
- Lösung Nr. 1: Mehrkomponenten-Proteine: Hersteller lösen dieses Problem durch die Kombination verschiedener Quellen (typischerweise Erbse + Reis). Dadurch werden die Aminosäuren ergänzt und es entsteht ein komplexes Protein, das tierischen Proteinen in nichts nachsteht.
- Lösung Nr. 2: Erhöhung der Dosierung und Probiotika: Pflanzliche Proteine weisen eine etwas geringere Bioverfügbarkeit auf. Dies lässt sich durch eine Erhöhung der üblichen Dosis um etwa 25 % und die gleichzeitige Einnahme von Probiotika lösen, die die Nährstoffaufnahme verbessern können.
Achtung: antinutritive Substanzen
Pflanzen enthalten von Natur aus Substanzen wie Phytate, Lektine oder Saponine, die die Aufnahme von Mineralstoffen (Eisen, Zink) beeinträchtigen können. Bei hochwertigen Protein-Supplements werden diese Substanzen durch Filtration und Wärmebehandlung eliminiert. Zu Hause lässt sich ihr Einfluss durch Einweichen, Kochen oder Fermentation reduzieren, die aus Erbsen oder Soja ein echtes Nährstoff-Superfood macht.
Kann man mit pflanzlichem Protein Muskeln aufbauen? Die Wissenschaft hat eine klare Antwort
Der Mythos, dass eine pflanzliche Ernährung nicht genügend hochwertige Aminosäuren für den Muskelaufbau liefern kann, kursiert in der Fitness-Community noch immer. Die Forschung widerlegt ihn jedoch überzeugend – mit einem wichtigen „Aber": Bei pflanzlichen Proteinen spielen Qualität, Zusammensetzung und Dosierung eine deutlich größere Rolle als beispielsweise bei Whey.
Govindasamy et al. (2025) konnten nachweisen, dass gut formulierte pflanzliche Blends – typischerweise eine Kombination aus Erbse + Reis – die Muskelproteinsynthese vergleichbar mit Whey-Protein stimulieren. Voraussetzung ist eine ausreichende Dosis: 30–40 g Protein, das etwa 2,5–3 g Leucin liefert – der Aminosäure, die das anabole Signal im Muskel auslöst.
Einkomponenten-Proteine (z. B. nur Erbsenprotein oder nur Reisprotein) sind pro Gramm Eiweiß weniger effizient und erfordern typischerweise größere Portionen für denselben Effekt (Govindasamy et al., 2025). Dennoch sind Mehrkomponenten-Vegan-Blends in jedem Fall die cleverste Wahl.
Arten pflanzlicher Proteine und ihre Eigenschaften
Die Wahl der konkreten Quelle beeinflusst maßgeblich das Nährstoffprofil und die Verwertbarkeit des Supplements.
1. Sojaprotein
Sojaprotein ist historisch gesehen das beliebteste pflanzliche Protein – und das zu Recht. Als eines der wenigen pflanzlichen Proteine bietet es ein vollständiges Aminosäurenspektrum, das mit tierischen Proteinen vergleichbar ist, wobei der Proteinanteil zwischen 65–85 % liegt.
Sojaprotein-Isolat (Soy Protein Isolate) und -Konzentrat weisen hohe Proteinscores auf: PDCAAS ~0,9–1,0 und DIAAS üblicherweise im mittleren 80er-Bereich bis >90 – damit vergleichbar mit Eiern oder Milch, wenngleich mit einem etwas geringeren Gehalt an schwefelhaltigen Aminosäuren (Methionin, Cystein).
Wichtigste Eigenschaften von Sojaprotein:
- Proteingehalt: ~88 g / 100 g (in Isolatform)
- Enthält alle essenziellen Aminosäuren inkl. Lysin und Methionin (wenngleich Methionin in geringerer Menge)
- Möglicher Effekt auf die Senkung des LDL-Cholesterins bei regelmäßigem Konsum (Anderson et al., 1995)
- Häufiges Risiko: Sojaallergien – Soja gehört zu den 14 Hauptallergenen gemäß EU-Gesetzgebung
2. Erbsenprotein
Erbsenprotein-Isolate und -Konzentrate werden aus gelben Erbsen hergestellt und zeichnen sich durch einen hohen Proteingehalt (häufig ≥80 %) und eine vergleichsweise gute Verdaulichkeit aus. Das Ergebnis ist ein beigefarbenes Pulver mit hohem Eiweißgehalt.
Schwächen zeigt es beim relativ geringen Gehalt an schwefelhaltigen Aminosäuren (Methionin, Cystein). Es ist hypoallergen und seine Bioverfügbarkeit kommt Whey-Protein sehr nahe. Warum ist Erbsenprotein so beliebt?
- Proteingehalt: ~75–80 g / 100 g
- Außergewöhnlich hoher Gehalt an Arginin (~8,7 g / 100 g Protein) – einer Aminosäure, die für die Stickstoffmonoxid-Synthese und die Gefäßfunktion wichtig ist
- Reichhaltige Quelle an BCAAs (Leucin, Isoleucin, Valin) – Aminosäuren, die für den muskulären Anabolismus entscheidend sind
- Frei von Allergenen aus der Gruppe Milch, Eier oder Nüsse – ideal für Personen mit Nahrungsmittelallergien
- Enthält außerdem Ballaststoffe für ein längeres Sättigungsgefühl und ist eine hervorragende Eisenquelle.
Aufgrund seines geringen Methioningehalts empfiehlt sich die Kombination mit Reisprotein, das umgekehrt reich an Methionin ist.
Die Studie von Babault et al. (2015) verglich Erbsenprotein mit Whey-Protein bei Freizeitsportlern über ein 12-wöchiges Krafttraining. Das Ergebnis: Der Zuwachs an Bizepsvolumen war bei Erbsenprotein mit dem von Whey vergleichbar.
3. Reisprotein
Reisprotein wird am häufigsten aus braunem Reis durch enzymatische Hydrolyse gewonnen. Es ist von Natur aus hypoallergen, laktose-, gluten- und sojafrei – und damit eine der sichersten Optionen für Personen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
- Proteingehalt: ~80 g / 100 g
- Gute Quelle fĂĽr Ballaststoffe, Kalzium und Eisen
- Geringer Lysingehalt – daher empfiehlt sich die Kombination mit Sojaprotein oder Erbsenprotein
- PDCAAS ~0,47 – niedriger als Soja, aber durch die Kombination mit Erbsenprotein lässt sich ein Score nahe 1,00 erreichen
4. Hanfprotein
Hanfprotein, das aus Hanfsamen gewonnen wird, besticht durch sein einzigartiges Nährstoffprofil. Es liefert nicht nur Eiweiß, sondern auch gesunde Fette wie Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffe, Eisen und Zink. Es enthält alle 20 Aminosäuren, kann jedoch aufgrund seines geringen Lysingehalts technisch gesehen nicht zu den vollständigen Proteinen gezählt werden.
- Proteingehalt: ~50 g / 100 g – geringer als bei anderen Quellen, wird jedoch durch die Komplexität des Nährstoffprofils ausgeglichen
- Gute Quelle für Magnesium, Zink, Eisen und Alpha-Linolensäure (ALA) – pflanzliches Omega-3
- Geringer Lysingehalt
- Reich an Ballaststoffen (~11 g / 100 g) – fördert die Darmgesundheit und die Verdauung
Hanfprotein ist die ideale Wahl, wenn du nicht nur ein Protein-Supplement suchst, sondern ein komplexes Whole-Food-Protein mit Vorteilen, die ĂĽber das EiweiĂź selbst hinausgehen.
5. Mehrkomponenten-Vegan-Proteine (Die beste Wahl)
Die hochwertigste Variante, die verschiedene pflanzliche Quellen kombiniert (am häufigsten Erbse und Reis). Der Nachteil fehlender Aminosäuren entfällt, und in ihrer Qualität kommen sie Whey-Proteinen am nächsten.
Wie und wann sollte man pflanzliche Proteine einnehmen?
Die Empfehlungen der International Society of Sports Nutrition (ISSN) sind eindeutig: Zur Unterstützung der Muskelproteinsynthese und der Anpassung an Krafttraining ist eine optimale Proteinzufuhr von 1,6–2,2 g / kg Körpergewicht pro Tag empfehlenswert. Bei pflanzlichen Proteinen empfehlen einige Experten, die Zufuhr in Richtung der oberen Grenze zu verschieben, also 2,0–2,2 g / kg, und zwar aufgrund des niedrigeren PDCAAS-Werts und der langsameren Verdaulichkeit (Jäger et al., 2017).
Praktische Dosierungsempfehlungen:
- Eine Portion: 25–40 g Pulver (entspricht je nach Sorte ca. 20–32 g reinem Eiweiß)
- Nach dem Training, morgens nach dem Aufwachen, vor dem Schlafen … Wann immer du deinen täglichen Proteinbedarf decken möchtest
Fazit: Wie wählt man das richtige pflanzliche Protein?
Pflanzliche Proteine stellen heute eine vollwertige Alternative zu tierischen Supplements dar – vorausgesetzt, du wählst sie mit Bedacht. Die aktuellen Expertenmeinungen sprechen eine klare Sprache: Ein Vegan Blend aus Erbsen- und Reisprotein erzielt bei ausreichender Gesamtproteinzufuhr vergleichbare Ergebnisse wie Whey-Protein.
Schnellratgeber zur Auswahl:
- Du suchst das vollständigste Aminosäurenprofil? → Sojaprotein oder Erbsen-Reis-Blend
- Du hast eine Sojaallergien? → Erbsenprotein + Reisprotein
- Nachhaltigkeit hat für dich Priorität? → Organic Vegan Protein auf Erbsen- oder Hanfbasis
- Du möchtest Protein auch zum Kochen und Backen verwenden? → Hanfprotein
- Du hast eine empfindliche Verdauung? → Reisprotein oder Hanfprotein
Wähle bei uns das pflanzliche Protein, das zu deinen Zielen und Bedürfnissen passt. Ob Veganer, Vegetarier oder jemand, der eine Alternative zu Whey sucht – das richtige vegane Protein wird dich nicht enttäuschen. Entdecke unser Sortiment und mache die Proteinzufuhr zu etwas, auf das du dich jeden Tag freust – und vergiss nicht, auch unsere Rubrik mit den neuesten Angeboten und Rabatten zu besuchen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Sind pflanzliche Proteine fĂĽr Kinder geeignet?
Eine vegane Ernährung kann den Bedarf eines Kindes decken, erfordert jedoch fundiertes Ernährungswissen. Bei Kindern sind eine ausreichende Kalorienzufuhr und genügend Kalzium entscheidend. Pflanzliche Proteine sollten daher allenfalls als Ergänzung zu einer abwechslungsreichen Ernährung eingesetzt werden – nicht als einzige Eiweißquelle.
Verursachen pflanzliche Proteine Blähungen?
Der Hauptverursacher sind Oligosaccharide in Hülsenfrüchten. Hochwertige Isolate und Hydrolysate sind von diesen Stoffen weitgehend befreit. Auch der Fermentationsprozess bei Tofu oder Tempeh reduziert die Blähwirkung deutlich.
Stimmt es, dass Soja den Testosteronspiegel senkt?
Umfangreiche Studien an erwachsenen Männern haben diesen Effekt nicht bestätigt. Soja enthält Phytoöstrogene (Isoflavone), die jedoch eine deutlich schwächere Wirkung als körpereigene Hormone haben und in üblichen Mengen als unbedenklich gelten.
FĂĽr wen sind pflanzliche Proteine geeignet?
Sie sind ideal für Veganer, Vegetarier, Personen mit Laktoseintoleranz, Personen mit Kuhmilcheiweißallergie sowie für Freizeitsportler und Athleten, die eine abwechslungsreichere Ernährung und eine bessere Verträglichkeit anstreben.
Was ist der Unterschied zwischen Molkenprotein und pflanzlichem Protein?
Molkenprotein ist tierischen Ursprungs (aus Milch), während pflanzliche Proteine aus Quellen wie Erbse, Reis, Soja oder Hanf gewonnen werden. Pflanzliche Proteine werden etwas langsamer absorbiert und haben eine etwas kräftigere Konsistenz, sind jedoch laktosefrei und in der Regel leichter verträglich.
Muss ich pflanzliche Proteine miteinander kombinieren?
Wenn Sie ein Single-Source-Protein kaufen (z. B. reines Reisprotein), empfiehlt es sich, im Laufe des Tages weitere Eiweißquellen zu sich zu nehmen. Die einfachste Lösung ist der Kauf eines pflanzlichen Mehrkomponenten-Proteins, das bereits ein optimales Aminosäureprofil direkt vom Hersteller mitbringt.
Impact Soy Protein 1000 g
MyVegan Impact Pea Protein 1000 g
Vegan Protein 2000 g
Vegan Protein 500 g
Impact Vegan Protein 1000 g
MyVegan Pea Protein Isolate 2500 g
Delicious Vegan Protein 450 g
Impact Soy Protein 2500 g
Protein Classic Plus 750 g
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MyVegan Clear Vegan Protein 640 g
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Soy Protein Isolate 30 g
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Delicious Vegan Protein 5 x 30 g
Impact Vegan Protein 500 g
Critical Plant Protein 1800 g
Soy Protein Isolate 2000 g
Vegan Protein 480 g
Vegefiit Protein 720 g
Protein Classic Plus 375 g
Vegefiit Protein 2000 g
Protein Warrior Blend 375 g
Protein Warrior Blend 750 g
100% Vegan Protein 1000 g
Vegan Protein 525 g
Plant Based Protein 450 g



























